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Hilfe, was hat das zu bedeuten?

Um wieder das, was LEGO® eigentlich ausmacht herauszustellen, wurde vor wenigen Tagen die Kampagne „Rebuild the World“ gestartet. Nicht nur vorgefertigte Sets zusammen zu bauen, sondern sich eigene Dinge auszudenken. Die nur in der Phantasie entstehen können. Dafür ist LEGO® ein grandioses Werkzeug. Auch wenn es immer wieder viele, tolle und liebevoll entworfene Sets gibt. Für mich zählen nur die Bausteine, um daraus etwas eigenes zu schaffen.

In dem zugehörigen Video sind Vorbild und Bausteine wild durcheinander gewürfelt. Unverkennbare Elemente in groß, aber auch viele Fahrzeuge und Gebäude, die einem aus Sets bekannt sind. VW Bus, Käfer, Caterham, Feuerwehrautos, Harley. Big Ben, Brandenburger Tor, Taj Mahal, Das Detektivbüro mit dem Frisörladen.
Aber auch ein paar Fahrzeuge die es als Set nicht gibt sind in dem Set zu sehen. Isetten, die als wundervolles MOC von Michael Jasper gebaut wurden. Ein paar US-Fahrzeuge. Und ein Peugeot 404.

Screenshot Youtube
Einen solchen habe ich vor sieben Jahren, ziemlich am Anfang meiner AFOL-Karriere, mal gebaut. Auch wenn ich inzwischen versuche, detaillierter zu bauen halte ich den 404 für eines meiner besseren MOCs. Nicht all zu viele Teile, dennoch unverkennbar. Entstanden ist dieser übrigens, nicht weil ich dieses Vorbild umsetzen wollte. Sondern weil mir das Cars-Formteil in die Hand viel und ich ein zu diesem Teil passendes Vorbild gesucht habe.

Auch wenn mir keine andere Umsetzung dieses Fahrzeugtyps bekannt ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Film eine Huldigung an mein Modell enthält. Da gibt es doch viele Baumeister, die um Klassen besser als ich sind. Ehrlich gesagt kann ich mir nicht einmal vorstellen, dass mich Billund, außer als kleinen Kunden, im Focus hat. Vielleicht kommt ja noch etwas von LEGO®? Die französischen Autos aus den 60ern beinhalten viele ikonische, leider zu oft ignorierte Modelle. Neben dem vor allem in Afrika lange Zeit verbreiteten Peugeot 404 und abseits der DS denke ich da an den Renault 16, eine der ersten Kombilimousine fast 10 Jahre vor dem VW Golf, den eigenwilligen Ami 6 oder auch den extravaganten Panhard Dyna. Oder wie wäre es mit einem CX, nebst Horst Schimanski, Christian Thanner, Königsberg und Hänschen? Wahrscheinlich zu wenig international.

Egal. Ein gut gemachtes Video. Eine tolle Kampagne. Der hoffentlich auch entsprechende Sets folgen werden. Ich hätte dazu auch eine Idee. Oder zum Anfang eine Schalten voller Dachsteine in einer Farbe. Da bisweilen alte Sets neu aufgelegt werden. Warum nicht auch die 6119?

Nur für Insider – 4000025

Im Rahmen der exklusiven LEGO® Inside Tour gibt es immer wieder liebevoll gestaltete Sets. Üblicherweise mit Bezug zur Firmenhistorie.

Um den Inhalt des Sets wird meist ein großes Geheimnis gemacht. Das jedoch durch meist durch Leaks von offizieller Seite durchkreuzt wird. Nach der Inside-Tour gebe ich gerne Nummern ab 40000xx auf der Steine-und-Teile-Seite ein. Und wurde bei 4000025 fündig.

Auch wenn der Titel

4000025 – LEGO INSIDE TOUR 2018

keine Fragen nach dem Umgesetzen beantwortet und auch die -bei neuen Sets meist unvollständige- Teileliste zunächst viele Rätsel lässt. Und ich bin sicher, dass ich hier den richtigen Treffer habe.

  • ein wenig Technik, aber nicht viel
  • Räder – aber nur zwei?
  • aber zwei Achhalter!
  • 12 große Dishes!?
  • fast nur grau
  • StarWars?
  • Enterprise?

Ein Blick auf die LEGO-Website lässt nach etwas nach-rechts-scrollen ein Modell erscheinen bei dem ein Bau mit den Teilen der Liste plausibel erscheint.

In den nächsten Tagen werde ich mir die Teile mal raussuchen und schauen ob man damit dem gemutmaßtem Ziel näher kommt.

Wolfgang von Promobricks ist dem Ergebnis wohl – ohne es zu wissen – erschreckend Nahe gekommen. Dieser hat den im LEGO House in Billund ausgestellten roten Ferguson Traktor nachgebaut. Die beiden dürften sich nur durch ihre Farbgebung unterscheiden.

Neues aus der Werkstatt

Gut ein Jahr nach meinem ersten entsprechenden Modell bin ich, ganz im Trend der Zeit zu dem Entschluß gekommen, mich verschärft der innerstädtischen Elektromobilität widmen.

Nein, keine Tesla-Store, keine Tankstelle für Elektroautos. Und auch keine Batteriebusse. Nicht einmal ein T2 Elektrotransporter. Sondern ich bleibe dem Thema Aachener Straßenbahn treu. Allerdings über ein Diorama hinaus.

In der Klötzchen-Welt hat die Straßenbahn über den verkehrspolitischen Nutzen hinaus unschlagbare Vorteile. Kurze Züge. Keine aufwändigen Bahnanlagen. Und der Radius von 40 Noppen passt tendenziell (na gut, 13,44 m) schon fast zu dem üblichen kleinsten Vorbildradius von 25 Metern. Auch die Fahrzeugbreite, die im Bereich zwischen 2,2 und 2,65 m liegt, passt prima zu den im LEGO-Bereich üblichen 6-8w-Breite. Auch wenn sich gerade Schienen prima einpflastern lassen sind auch Schienen neben den Straßen durchaus vorbildgerecht.

Auch wenn die nachfolgenden Modelle nicht vollständig fertiggestellt sind mag ich diese dennoch präsentieren. Ich denke das geht in Ordnung und vergrößert für Alle die (Vor-)Freude.

Als zweites Fahrzeug der Aachener Straßenbahn hat der TSS 1, ein Schleifwagen erbaut. In seinem ersten Leben war der TSS 1 als 1895 bei Herbrand gebauter zweiachsiger Triebwagen im Einsatz. 1940 erhielt er einen neuen Wagenkasten und war fortan als Schleifwagen im Einsatz. Bis zum unseligen Ende im Jahre 1974. Auch beim Abschiedskorso war er mit dabei. Leider wurde der Oldtimer noch im selben Jahr verschrottet. Da es nicht alle Teile in den benötigten Farben gibt ist das Modell noch nicht final fertiggestellt. Für die orangenen Fenster wurde ich China fündig.

Erhalten blieb der Sprengwagen 1. Dieser steht heute vor dem Museum Zinkhütter Hof in Stolberg. Gesprengt wurde nicht mit Dynamit, sondern mit Wasser gegen Staub auf der Fahrbahn.

Der heute im Straßenbahnmuseum Lüttich stehende Pferdebahnwagen 70 ist kein Orignal, sondern ein 1950 aus einem Beiwagen entstandener Nachbau.

Dieses Fahrzeug benötigt noch einige Beschriftungen bis es stimmig wirkt. Für die Fenster werde ich mir wohl Panelen bedrucken lassen.
70-jahre-aseag-03
Nach nur 13 Einsatzjahren wurde der Gelenkwagen 1110 bereits verschrottet. Trotz der kurzen Zeit konnte das Fahrzeug auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Als Triebwagen 113 und 118 an die Straßenbahn Rheydt geliefert wurden diese und weitere Dreiachser nach Oberhausen verkauft. Dort wurden sie mittels „Sänfte“ als schwebendes Mittelteil zu Gelenkwagen umgebaut. Nach deren Einstellung ging der Wagen 368, wie er dort hieß gemeinsam mit optisch leicht abweichenden neu für Oberhausen beschafften Fahrzeugen nach Aachen.

Hier fehlen noch die Beschriftungen und Fahrgäste. Auch der Sänfte werde ich mich wohl noch mal annehmen müssen.
Aachen: Mit Jägermeister ins Theater gehen

Das wohl wichtigste Fahrzeug für das Selbstbewusstsein der ASEAG waren die 1956 beim örtlichen Hersteller Talbot neubeschafften vierachsigen Großraumwagen.

Heute ist nur der Wagen 1006 erhalten geblieben. Dieser befindet sich im Straßenbahnmuseum Lüttich.
Auch hier fehlen noch Fahrgäste und Beschriftung. Die „Stoßstangen“ aus Schläuchen werde ich wohl noch durch exakter biegbares und weniger flexibles messingrohr aus dem Bastelzubehör ersetzen.
Türen und noch mehr Front wurden zu einer Herausforderung. Die derzeitige Lösung erscheint mir von außen weitgehend stimmig, sollte aber noch etwas weniger fragil werden.

Aachen 1007

Zudem sind in den letzten Monaten einige Meter eingepflasterter Gleistrasse entstanden. Noch habe ich mich um Kurven, Weichen und Kreuzungen gedrückt. Das wird, zudem in schmaler Spur, noch eine Herausforderung werden.

Jetzt ist es soweit. Endlich!

Seit 2012 gibt es den 1×2-Mauerstein 99873. Seit 2014 gibt es das Pendant in 1×4 (15533). Letzterer wurde zwar bislang in 32 Sets verbaut. Aber stets nur in der Farbe Medium Dark Flesh. Seinerzeit gab es eine Freudenmeldung von mir, verbunden mit der Zuversicht, dass alsbald weitere Farbvarianten folgen werden. Es dauerte nicht nur drei Jahre lang, sondern sogar exakt vier bis die zweite Farbvariante erschienen ist. In der Mars-Mission (10405) sind tatsächlich zwei der 1×4 Mauersteine in Dark Tan enthalten.

Aus den chinesischen Clon-Fabriken gibt es dieses Element auch in hellgrau, dunkelgrau und tan (im Hintergrund zu sehen).

LUG Showcase im LEGO® Store Köln

Seit gestern ist im LEGO® Store Köln ein gutes Stück Aachener Geschichte zu sehen. Meine „Buttertram“ ist im Showcase in der Hohen Straße 68-82 ausgestellt.

Für das Showcase werden von den LEGO® Modellbaufans Rheinland e. V. regelmäßig geeignete Modelle ausgewählt. Danke, Oliver! Dafür steht die Grundfläche von 64×48 Noppen (2 x 1,5 Grundplatten) zur Verfügung.

Für die Präsentation habe ich eine neue Haltestelle und ein paar Gebäudefassaden gebaut. Um trotz der beeingten Verhältnisse mehr als nur die Seite des Zugs zu zeigen, habe ich ein paar besonders schäbige Grundplatten zerschnitten. Damit das ganze trotzdem stabil ist, habe ich die Plattenfragmente mit doppelseitigem Klebeband auf eine dünne Sperrholzplatte geklebt. Dabei hatte es sich bewährt, zunächst nur ganz wenig von der Trennfolie abzuziehen, damit die Platte noch vor dem Festkleben ausgerichtet werden kann. Nachdem das Sperrholz fertig benoppt war, wurde darauf wieder eine Menge alter Technik-Pins gesetzt, um das Pflaster darzustellen.

Die Häuser haben kein konkretes Vorbild, sondern orientieren sich an vorhandenen MOCs. Die sandrote Fassade besteht aus Gründen der Kosten und Verfügbarkeit weitgehend aus Dachsteinen, von denen die Rückseite zu sehen ist.
Eine echte Rarität befindet sich auf dem Dach der Telefonzelle. In der Farbe „Very Light Orange“ gibt es nur diese Katze. Dieses Tier war im Jahr 2000 in zwei Sets der längst vergessenen Scala-Reihe enthalten.
Paul McCartney habe ich, ebenso wie eine „Gammler“ unter die Passanten gemischt.

Der Einbau in den Schaukasten hatte ein wenig etwas vom Bau eines Buddelschiffs, da die Öffnung etwas kleiner als die Grundfläche ist. Die Grundplatte musste leer in die Vitrine gelegt werden. Erst dort konnten die einzelnen Segmente der Gebäude konnten wieder zusammengefügt werden und um Figuren und Fahrzeuge ergänzt werden.
Die Szenerie wird mindestens bis Ende März im Kölner Store zu sehen sein. Vielleicht auch noch etwas länger. Über Euren Besuch und Eure Kommentare freue ich mich.

MOC: Buttertram

Meinen Weihnachtsurlaub habe ich genutzt, um ein MOC zu schaffen, dass den Schreibtisch in meinem Büro beim zieren soll.

Ein Fahrzeug der 1974 eingestellten Öcher Tram, der Aachener Straßenbahn, sollte als Vorbild dienen. Als neu-Aachener hatte ich meine erste Bleibe im Stadtteil Eilendorf. Dementsprechend habe ich mich für die fast ausschließlich auf der Linie 12 Eilendorf – Aachen – Vaals eingesetzten Gelenkzüge entschieden. Der Name „Buttertram“ der Fahrzeuge rührt von der häufigen Nutzung der Linie für Einkaufsfahrten in das benachbarte niederländische Vaals.

Diese Fahrzeuge wurden ab 1958 aus 1951 gelieferten Wagen des Verbandstyp umgebaut. Der Beiwagen ist an den Triebwagen aufgesattelt. Der Motorwagen verfügt über ein starres Fahrgestell, der Beiwagen über ein Drehgestell.
Da es an den Endstellen Wendeschleifen (Vaals, Theater) bzw. ein Gleisdreieck (Eilendorf) bestanden, sich die Haltestellen jedoch sowohl in Mittel-, als auch in Seitenlage befanden, handelt es sich um Einrichtungsfahrzeug mit beidseitigen Türen. Nach der Einstellung der Linie 12 gingen die Züge nach Augsburg, wo ein Fahrzeug museal erhalten geblieben ist.

JHM-1971-0052 - Allemagne, Aachen, tramway
Bei der Umsetzung habe ich mich auf keines der 11 Vorbildfahrzeuge festgelegt. Und daher die vorbildlose Betriebsnummer 7117 vergeben.

Tram & Trolleybus in Aachen (1972)

Für das Gelenk wurde auf die mit den Mixels eingeführten Kugelgelenke zurückgegriffen. Das Fahrzeug würde sowohl mit dem Lego-Standard-Radius, als auch mit Kuppen und Wannen zurechtkommen. Wenn es geeignete Gleise gäbe. Die Schmalspurkurven überfordern hingegen die Kurvengängigkeit des Fahrzeugs. Mangels geeigneter Gleise ist es dann auch bei einem reinen Standmodell geblieben. Ein normalspuriger, PF-motorisierter KSW ist ebenfalls im Bau.

Für den Schreibtisch habe ich eine vollständig eingepflasterte Haltestelle auf 64×24 Noppen gebaut. Im Bedarfsfall wird das Betrachten – und auch Schieben des Modells – helfen, die Laune zu heben. Und sicher für das ein oder andere angeregte Gespräch sorgen.
Aachener Strassenbahnpanorama (1973)
Ebenso zwar vorbildlos, aber nicht ohne Hintergrund ist die Haltestelle.

All Change…

Die Linie 12 verkehrte am 11. März 1973 zum letzten mal. Einen Winter und zwei Sommer später, am 29. September 1974 mit „Verkraftung“ der Linie 15 das Ende der Aachener Straßenbahn eingeläutet.

Seither gab es zwei erfolgversprechende und mit zugesagter, hochprozentiger Landesförderung versehene Versuche, in Aachen wieder Stadtverkehr auf der Schiene durchzuführen. Der erste Versuch wurde 1999 nach einem Wechsel der Ratsmehrheit begraben. 2013 wurde nach negativem Ratsbürgerentscheid die Campusbahn begraben.

Nach 1974, 1999 und 2013 hoffe ich, dass es nicht bis 2034 dauert, bis ein neuer und endlich erfolgversprechender Anlauf unternommen wird auf Adalbertsteinweg und Trierer Straße ein der Nachfrage entsprechendes Nahverkehrsmittel einzuführen. Aller guten Dinge sind drei!

In den großen euregionalen Nachbarstädten sind zwei Stradtbahnprojekte kurz vor der Realisierung. Neben der Sneltram Hasselt – Maastricht ist auch Lüttich dabei, die Straßenbahn als moderne Stadtbahn wieder einzuführen.

Zyppersches Gesetz

Von Andreas „Zypper“ stammt die These „Ein Stein fehlt immer“. Um diese Regel zu überprüfen habe ich mich an den gnadenlosen Selbsttest gewagt und kurz vor einer Ausstellung ein MOC in Angriff genommen, dass mich an die Grenzen meines Steinebestandes bringen wird.
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Mein Horten-Kaufhaus hat mir zwar gefallen, war mir aber im Vergleich zu den anderen Gebäuden etwas zu klein. Daher habe ich es abgerissen und bin dabei, es um eine 16×16 Platte in Länge, Breite und Höhe anwachsen zu lassen. Dabei kommt die blöde dritte Potenz ins Spiel, mit der der Steinebedarf in solch einem Fall anwächst. Zu allem Überfluss habe ich noch ein Innengerüst eingeplant, um das Modell zum Transport zerlegbar zu gestalten.
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Damit die Basics ausreichen, hatte ich beizeiten einen netten Bricklink-Händler angefragt, ob mir dieser mal ein paar Kilo Basics zukommen lassen kann, die auf Grund von Kratzern und Verfärbungen nicht für den Verkauf geeignet sind. Somit war ein ordentlicher Grundstock gelegt. Die Kisten mit den Standardfarben leerten sich zwar rasch, aber hier ging ich schon recht früh davon aus, dass diese ausreichen dürften.
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Klemmen wird es bei den Dachecken. Eine erste Überschlagsrechnung hatte ergeben, dass mir etwa 500 Stück fehlen dürften. Die nicht gewogenen, bereits verbauten Ecken berücksichtigt.

Welcher Stein macht am Ende das Rennen?

Nach einigem Baufortschritt zeichnet sich ab, dass die Basics zwar übelst geplündert wurden, aber es nicht zu Engpässen kommen wird. Die Kisten mit den roten und blauem 2×4 waren am Ende restlos geleert, die gelben arg geplündert. Aber es hat gereicht. Zur Not hätte ich noch viele weiße Basics gehabt. Die behalte ich lieber für andere Projekte, statt sie als Füllmaterterial zu verwenden.

Mit weiterem Baufortschritt steigt die Skepsis, ob die vorhandenen Dachecken ausreichen werden. Also noch nicht bestückte Platten zählen und mit dem Vorrat auf die Waage. Schreck. Es sind nicht 500 Elemente, sondern über 1.300 die fehlen. Vermutlich sind die Gewichtsangaben bei Bricklink nicht korrekt. Oder meine Waage ist fehlerhaft. Würde es ihr nicht verübeln, da es sich nicht um eine Präzisionsprodukt handelt.

Auch wenn ich noch einige Panikkäufe getätigt habe; rechtzeitig kommen werden die Steine wohl nicht mehr. Wenn dabei einige Platten auf der Rückseite frei bleiben sollten wird das den Gesamteindruck nicht zu sehr stören. Dennoch schade.
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Insgesamt werden für den Bau 7488 der Dachecken benötigt.

Bei den dunkelgrauen Platten warte ich noch sehnsüchtig auf ein viel zu spät von mir geordertes Päckchen vom Kundendienst. Aber auch wenn dieses nicht mehr rechtzeitig eintreffen sollte ist das kein Drama. Hier habe ich reichlich kleinere Platten, aus denen ich dann Stückeln kann.

Ach ja, die braunen 1×8 für die Erweiterung des Vordachs sind auch noch nicht eingetroffen.

Um nicht nur zu klagen. Die LEGO®-Entwickler haben mir überraschend eine Verbesserung ermöglicht. In St. Augustin wurde vor allem der weiße Schriftzug bemängelt. Den gab es wohl auch und damals ging das nicht anders.

Anfang des Jahres erschien das Bracket 1 x 2 – 1 x 2 Inverted 99780 in blau, u. A. im Ford Mustang. Der im vergangene Monat erschienene Ideas-Caterham brachte tatsächlich das ersehnte Bracket 1 x 2 – 1 x 2 99781 in der neuen Farbe blau mit. Und das an einer Stelle, die man eigentlich gar nicht sieht. Als ob die Set-Entwicker dabei an meine Nöte gedacht hätten.
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99780
99781

Am Ende fehlen…

… 1542 der Ecksteine. Gezählt. 928 Stück sind im „Vorlauf. Also fehlen noch 614 Stück. Die nächste Lieferung werde ich mal auf die Waage legen.

Ein echter Siegertyp

In meiner Kindheit hat man 40 Jahre Autos noch als „Schnaufferl“ bezeichnet. Heute, der Porsche 935 wurde von 1976 bis 1981 gebaut, können einem so alte Autos den Atem rauben. So alt ist der „Top Ass“ der Autoquartette schon. Auch wenn eine aktuellen, aufgeblasenen Mittelklasse-Vertreterlimousine wie dem BMW M5 mit 441 kW zumindest auf dem Papier auf dem Niveau des 935 angekommen sind. Bei einer Alltagstauglichkeit, die sich der Porsche niemals angemaßt hätte.
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Ein echter Siegertyp ist der Porsche 935. Zahlreiche DIN A4-Seiten umfassen die Ergebnislisten aus Wikipedia.
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Eigentlich habe ich keine besondere Affinität zur Zuffenhausener Marke. Auch wenn es nach dem 917 bereits mein zweiter klassicher Rennwagen ist.
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Initialzündung war der Porsche 935/78 „Moby Dick“ aus de, japanischen 4-Wide Lego Cars Blog. Diesen 935 musste ich haben und startete unverzüglich den Nachbau. Auch das Modell ist ein Siegertyp, denn es wurde bei der Messe „Minifig rides“ zum besten Rennwagen gewählt, wie mir der Online-Translator verraten hat.
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Dann habe ich den 911er, ebenfalls ein Nachbau und m.E. die beste Umsetzung dieses Typs überhaupt, daneben gestellt. Eigentlich steckt unter dem 935 ein 911 Turbo, intern als 930 bezeichnet. Also müssen die Proportionen passen. Radstand verlängert, steilere Frontscheibe. Farbschema angepasst. Goldene BBS-Felgen. Andere Front, flacheres Heck. Entlüftungskästen in den Türen. Graziler Heckspoiler. Keine Ahnung, ob das jetzt eine Kopie, ein Plagiat, ein MOD oder inzwischen ein MOC ist. Egal. Hauptsache das Ergebnis gefällt.

ab 27.07.2015: Bau- und Sortierbrett bei Aldi-Süd

Ab Montag, den 27.07.2015 gibt es für alle, die nicht nur MISB-Sets sammeln, sondern ihre Steine auch sortieren oder damit bauen ein nützliches Angebot bei Aldi-Süd.

In dem „EASY HOME® Maxi-Stapelboxen-Set, 4-teilig“ ist neben zweier Boxen mit 15 Liter Fassungsvermögen und einer mit 80 Litern auch ein Teil enthalten, dass als „Zwischenboden“ bezeichnet wird.

Dieser „Zwischenboden“ ist mit fast 60×40 cm ausreichend groß um darin einen Bauabschnittsbeutel zu sortieren. Durch den hochgezogenen Rand fällt kein Teil schnell herunter. Anders als vom Bautisch. Daher verwende ich dieses Teil gerne sowohl zum Bauen, als auch zum Sortieren.

Die Boxen scheinen von Rival zu stammen.Dort wird sie als „Eurobox Maxi mit Deckel ‚Easy‘ und zusätzlichem versenkbaren Zwischenboden“ bezeichnet.