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Bricklink-Hack

Besonders interessieren mich neue Teile und dabei vor allem neue Formen. Während Brickset primär auf die Datenbanken des LEGO®-Kundendienst zurückgreift („Steine und Teile“)und dementsprechend schnell ist, verfügt Bricklink über eine eigene Systematik. Dort muss erst mal jemand das neue Set in Händen halten, die neuen Formen oder Farbvarianten einpflegen. Diese müssen von den Administratoren geprüft und freigegeben werden. Anschließend kann das auf Basis dieser Teile das neue Set erstellt werden. Das ist etwas langsamer, ermöglicht es aber auch Feinheiten in den Teilen zu berücksichtigen, die an offizieller Stelle unter „Weiterentwicklung“ fallen und keine Beachtung finden.

Ein Weg zu neuen Teilen in Bricklink geht über die Suche oben auf der Startseite.

Am besten dort gleich „Catalog Items“ auswählen.

Dort muss „Parts“ wenn es um Teile geht, ausgewählt sein. Es ist meist am Interessantesten, sich die neuesten Teile zuerst anzeigen zu lassen. Also Sort by: Date und Order: Down. Ggf. kann die Suche noch auf ein bestimmtes Jahr eingeschränkt werden.

Und dann „Go!“ – Halt. Man wird eine Menge Teile angezeigt bekommen, die sich nur durch Bedruckung oder gar Aufkleber von Vorhandenem unterscheiden. Mittels Minuszeichen können diese von der Suche ausgeschlossen werden. Zudem interessieren mich neue Duplo-Teile nicht wirklich. Also steht im Suchfenster „-pattern -sticker -duplo“. Ggf. könnte das noch durch ein „-minifig*“ oder andere Ausschlüsse ergänzt werden.

Da Bricklink die URL vollständige URL nicht immer in der Adresszeile des Browsers anzeigt, hier noch mal die angepasste Adresse fürs Lesezeichen: https://www.bricklink.com/catalogList.asp?pg=1&q=-pattern+-sticker+-duplo&catLike=W&catType=P&sortBy=D&sortAsc=D&v=1.

Die beste aller Neuheiten

Seid wenigen Tagen sind die neuen Sets bei Shop@Home erhältlich. In vielen Geschäften, so auch beim Rossmann in meinem Wohnort, gab es die Neuheiten bereits kurz vor Weihnachten. Besonders angetan hat es mir das Set 70841 Bennys Weltraum-Team.

Für 9,99€ UVP erhält man vier Minifiguren, etwas Zubehör sowie einen kleinen Roboter, ein Raumschiff sowie ein Mondauto. Im Vergleich zu den Minifiguren-Sammeltüten ist das ein fairer Preis. Preis und Inhalt passen zu den anderen Starter-Packs der City-Reihe.

Die Figuren sind kommen im üblichen Classic-Space-Gewand. Benny hat dabei traditionell einen Helm mit durchgebrochen dargestelltem Kinnbügel und einen abgewetzt erscheinenden Brustaufdruck. Die Bekleidung seiner drei KammeradInnen ist hingegen neuwertig. Für die anderen Figuren wird, anders als bei der grünen Yve aus dem EXO SUIT 21109, eine Neuauflage des nur bis 1987 verwendeten altem Helm mit schmalem Kinnbügel und großem Gesichtsfeld verwendet. Erstmalig auch in der Farbe rosa. Auch sonst ist die Farbgebung weitgehend klassisch, vom neuhellgrau einmal abgesehen.

Benny hat sein übliches Grinsegesicht, wenn auch in einer neuen Variante. Die drei anderen kommen hingegen klassisch daher.

Was mir auch noch aufgefallen ist. Das Set ist für die Altersklasse „5+“ freigegeben. Andere Sets „eigenen“ sich nur für eine arg begrenzte Altersklasse. Wahrscheinlich wäre die Empfehlung „40-55“ hier ehrlicher gewesen, auch wenn die Bautechniken keine Herausforderung an 5-Jährige stellen.

überraschend gut

Sets bewerte ich weniger nach dem Bauvorschlag, sondern vor allem nach den enthaltenen Teilen. Ein wichtiger Indikator ist der für mich der Quotient aus Wert der enthaltenen Teile (tatsächlich bei Bricklink erzieltem Preis) und meinem Kaufpreis.
Bei ziemlich vielen Sets dümpelt dieser knapp über 1. Bei wenigen, guten Sets zum Schnäppchenpreis auch mal in Richtung 2. Mehr ist selten.

Der diesjährige Friends-Adventskalender 41353 hat viel Schelte erhalten müssen. Ohne Figuren wird der diesjährige Friends-Adventskalender dessen eigentliche Zielgruppe wahrscheinlich auch nicht besonders ansprechen. Und weil die Figuren fehlen, hat LEGO® diesmal 10€ auf die UVP aufgeschlagen und ruft heuer 29,99 € als UVP auf. Auch wenn dafür mehr Steine enthalten sind – über 500 sind enthalten – scheint sich der Kalender nicht besonders gut zu verkaufen. In den Läden sind häufiger größere Mengen verfügbar. Dementsprechend hoch sind die Rabatte. Ich habe meine Exemplare am 1.12. für 9,99€ bei Völkner erstehen können (kurzzeitiges Sonderangebot, leider ausgelaufen). Abwegig finde ich den Gedanken nicht, die letzten Exemplare zwischen den Jahren für 5€ in der Grabbelkiste erstehen zu können.

Meine Auswertung mittels Brickstock zählt 556 Teile in 201 Lots. Mit einem Teilewert von über 33€. Selbst wenn man die rosa- und lilafarbenen Teile ignoriert, bleibt immer noch ein Wert von über 29€. Zumindest reduziert könnte sich das lohnen, auch wenn nur wenig besonders spannende Teile dabei sind.

Besonders freue ich mich über diese Teile:
4x 2423
5x 17485
2x 25214

29 Posten mit 196 Teilen sind 5mal oder mehr enthalten. Das ist besser als in mancher Steinebox. Ich denke, damit kann man etwas anfangen.

Für eigene Auswertungen stelle ich die Brickstock-Datei des Sets zur Verfügung.

Für den AFOL vergebe ich das Testurteil „überraschend gut“. Für die eigentlich anvisierte Zielgruppe reicht es nur zu einem „nicht empfehlenswert“. Für mich bleibt ein fader Geschmack. Denn der Adventskalender

  • taugt m. E. auf Grund fehlender Figuren und Tiere nichts für die Zielgruppe
  • wirkt gegenüber den Kalendern der Wettbewerber lieblos
  • der Kalkulator hat eigenwillige Prämissen bei der Gestaltung der UVP gesetzt
  • vergrault den Handel, der möglicherweise größere Mengen unterhalb des eigenen Einkaufspreises verramschen muss

Auch wenn ich mich als AFOL über diese preiswerte Ergänzung meines Steinevorrats freue. Ich wünsche ich mir künftig wieder erfolgreichere Produkte. Auch in diesem Segment. Das was bereits über die kommenden Neuheiten bekannt ist, lässt hoffen, dass die Firma mit dem Sortiment für das kommende Jahr wieder mehr richtig macht.

viel dahinter

Eigentlich könnte es auch ein ganz normales Altstadt-Wohnhaus sein. Nur die zwei Tore zeigen, dass sich dahinter etwas verbirgt. Feuerwehrautos? Eine kleine Autowerkstatt? Ein Fuhrunternehmen? Viel mehr! Hinter dem Betriebsgebäude Oberstraße 11 in Aachen mit seinen zwei Toren verbarg sich eine rund 150 Meter lange, zweigeschossige Wagenhalle mit zehn Gleisen. Da die parallele Scheibenstraße abschüssig ist, wurde die Halle teilweise zweigeschossig ausgeführt. Der von der Hein-Janssen-Straße angefahrene ‚Güterkeller‘ verfügte über sechs weitere Gleise.

Die Klemmbaustein-Umsetzung des Themas ‚Aachener Straßenbahn‘ beschäftigt mich in den vergangenen zwei Jahren intensiver. Angefangen hat es mit der ‚Buttertram‘. Für die Fanwelt im November habe ich neben den Fahrzeugen auch einige Gebäude nach Aachener Vorbild im Modell umgesetzt. Besonders angetan hat es mir das Depot Oberstraße. Eine von drei Wagenhallen, die bis zum Ende der Tram 1974, zwischen Adalbertsteinweg und Jülicher Straße angesiedelt waren.

Die Betriebsanlagen um 1930
Grafik: ASEAG Archiv

Tram Aachen
„Tram Aachen“ von Ronald G.

Betriebsgebäude und Wagenhalle um 1930
Foto: Sammlung ASEAG Archiv
nicht datiert, nach dem 2. Weltkrieg
Umfassende Veränderungen im Dachbereich, aber auch bei den Fenstern im ersten Obergeschoss.
Foto: Sammlung ASEAG Archiv

Neben einigen wenigen Fotos aus der einschlägigen Literatur sowie bei Fotohostern konnte ich aus dem Archiv der ASEAG einige tolle Aufnahmen erhalten. Danke Martina! Für mich waren die Fotos vom Abbruch besonders wertvoll, denn dadurch konnte vorher von der Halle verdeckte Rückseite besonders gut dargestellt werden.

Das umgesetzte Betriebsgebäude wurde den Fotos im Laufe der Zeit im Dachstuhlbereich verändert. Wohl eine Beschädigung im zweiten Weltkrieg.

In der Halle entstanden – zumindest dem Veröffentlichten nach – mehr Fotos als von der Fassade.

Aachener Straßenbahndepotgeheimnisse
Aachener Straßenbahndepotgeheimnisse von Arthur Staal
mit Schleifwagen TSS1, Pferdebahnwagen 70, Schweißgerätewagen TSG7 sowie angeschnitten der Gelenkwagen 1110 ex Oberhausen ex Rheydt.
Nach dem Ende des Straßenbahnverkehrs 1974 wurden Halle und Betriebsgebäude Ende 1982 abgerissen. Heute steht dort Wohnbebauung. Daran, dass sich in dem Viertel die Keimzelle Aachener Elektromobilität befunden hat, erinnert kaum noch etwas. Immerhin befindet sich in der Oberstraße ein kleines Denkmal, dass an die Öcher Tram erinnert.
Denkmal in der Oberstraße
Innerhalb von 14 Tagen habe ich zunächst die Fassade Stockwerk für Stockwerk hochgezogen. Die Abmessungen wurden anhand der Fensterteilung im ersten Stockwerk festgelegt. Die Proportionen passten sowohl zum Maßstab, als auch zu den Abmessungen der verfügbaren Fenster. Ein Glücksfall. Auch wenn das Gebäude recht schnell ’stand‘, dauerte es doch noch bis alle Details stimmig waren. Bis zur Fertigstellung sind dann doch gut sechs Wochen vergangen. In der allerdings noch ein weiteres Gebäude und einige Fahrzeuge entstanden sind.

Das Gebäude war ungefähr 20,5 Meter breit. Aus dem annähend rechtwinklig aufgenommenen Foto der Gebäuderückseite kann man die Proportionen sehr gut abschätzen (b=48,8 cm, 61 Steine h=50,9cm = 53 Steine). Die im Modell imposante erscheinende Höhe ist somit vorbildgerecht.

Abriss der Anlagen in der Oberstraße im Oktober 1982
Interessant das Nachbarhaus. Bis zum Ende des Hallendachs weiß gestrichen. Die Grenzen zwischen den Gebäuden sind gut zu erkennen, da zur Vorbereitung des finalen Abbruchs die beiden Gebäude bereits voneinander getrennt wurden.
Foto: Sammlung ASEAG Archiv

Auch bei den Fenstern der Rückseite handelt es sich um richtiges LEGO®. Allerdings nicht aus Billund, sondern aus Italien. Dort wurden die Klemmbausteine in den 70ern als LEGO® Minitalia® vertrieben. Besonders sind die schnöen Sprossenfenster 604mi und 3853mi, die sich angesichs des Vorbild geradezu aufdrängten.

Abriss der Anlagen in der Oberstraße im Oktober 1982
Foto: Sammlung ASEAG Archiv
Ehrensache, dass sich die Tore öffnen lassen. An der Fassade befinden sich zwei abziehbare Zahnräder, über die mittels Zahnstange und Liftarm die Tore bedient werden können.
Die Tore lassen sich öffnen.

Foto: Sammlung ASEAG Archiv
Auch das Nachbargebäude Oberstraße 9 wurde umgesetzt. Dieses existiert, äußerlich leicht modernisiert, noch heute. Die Halle stützte sich auch an der Rückseite dieses Hauses ab.
Haus Oberstraße 9 heute


Ab 2:05 ist die Wagenhalle zu sehen, ab 2:53 die Ausfahrt eines Großraumwagens aus dem Betriebsgebäude.

Aktuell besteht – mal wieder – die Chance, in und um Aachen innerstädtischen, elektrischen, schienenegebundenen Nahverkehr zu betreiben. Am 27.09.2018 hat der Städteregionsrat beschlossen, unter dem Arbeitstitel „Regio-Tram“ Planungen für eine Überlandtram zwischen Baesweiler und Aachen auf den Weg zu bringen. Damit wird der dritte Anlauf genommen, in und um Aachen die lange überfällige Wiedereinführung der Straßenbahn aufzunehmen. Aller guten Dinge sind drei!

Unlängst ist bei Tram-TV eine DVD erschienen, in der der „Öcher Tram“ ein würdiges Denkmal gesetzt wird. Auch wenn die ‚Oberstraße‘ im Film nicht vorkommt hat mir der Film sehr viel Emotionen geweckt. Das Filmmaterial ist fantastisch. Bei der Digitalisierung der historischen Werke wurde wohl ziemlich nah an die Grenze des technisch machbaren gegangen.

Vorfreude….

… ist die schönste Freude. Gestern Abend den Anhänger abgeholt. Heute die Kisten kontrolliert. Gleich wird eingeladen und dann geht es los zum Aufbauen. Damit die Besucher von Freitag bis Sonntag was zu sehen bekommen.

Nach Wochen des Planen, Bauen und Korrigieren geht es los. Wenn die Modelle stehen muss sicher noch das Ein oder Andere korrigiert werden. Zum Glück habe ich es nicht allzu weit nach Hause und könnte noch Ersatz für das Ein oder Andere Vergessene oder Verlorene holen.


Auf dem Küchentisch haben sich meine Straßenbahnwagen eingefunden, bevor sie in die Transportkisten gestellt werden.

na sowas!

Die Eisenbahn-Sparte ist in den letzten Jahren (oder Jahrzehnten?) im offiziellen Produktsortiment von LEGO® eher eine Randerscheinung. Es gab eigentlich immer einen Personenzug, einen Güterzug und ein paar Gleispackungen.

Aktuell gibt es (noch) den Weihnachtszug und, meist vergriffen, den Hogwarts-Express.

Darüber hinaus schaut es mau aus. Bahnhof? Gibt es nicht mehr? Bahnübergang? Haben wir nicht. Einzelne Wagen zur Ergänzung? Träumer!

Heute früh schaue ich auf die Website der Drogeriekette Müller. Lasse mir die LEGO-Sets nach Beliebtheit anzeigen. Züge auf den ersten Plätzen. Der Personenzug ist nicht mehr platziert, da bereits vergriffen. Ebenso die anderen Züge, falls dort überhaupt erhältlich.


Zugegebenermaßen sind die Sets sehr fair eingepreist. Allerdings trifft das auch auf ganz viele andere Sets zu. Das erste Star-Wars-Set findet sich übrigens aktuell auf Rang 40.

Auch wenn sich die großen Sets zu Weihnachten besonders gut verkaufen, wäre es doch mal eine Idee die Beschenkten nach Weihnachten mit kleineren Sets eine Weile bei der Stange zu halten.

Brickstock zeigt mir, das die Einzelteile des Zugs bei Bricklink für rund 240€ verkauft werden. Für ein 139€-Set kein schlechter Wert. Müller akzeptiert übrigens auch (Papier-)Gutscheine von anderen Drogerieketten und gibt darauf 15% Nachlass. In wie weit das mit den Sonderangeboten kombiniert werden kann habe ich noch nicht ausprobiert.

Bricks & Tricks

Mit „Bricks & Tricks“ hat das Autorenduo Joachim „Joe“ Klang und Uwe Kurth sowie viele befreundete Ideengeber ein neues Werk zum pfiffigen Einsatz von LEGO®-Steinen vorgelegt.

Pressefoto Heel Verlag

In Stil und Qualität der bekannten Werke geht es diesmal vor allem darum, die in den letzten Jahren neu erschienen Elemente so einzusetzen, dass aus diesen kleinen „Accesiors“ entstehen oder dass sie Modelle erst perfektionieren. Auch fast vergessene ältere Teile werden wieder ins Bewusstsein des AFOL zurückgeholt.

Mein persönlicher Favorit ist das – ganz vorne im Buch zu findende – Phantasie-Raumschiff, dessen Erscheinungsbild vor allem durch die drei Kielgewichte geprägt wird. Ein Teil, das sich in den Steinesammlungen der AFOL häufig, aber überwiegend in ganz weit hinten wegsortierten Kisten befinden wird. Weil man eigentlich nicht so recht etwas damit anfangen kann. Das Modell ist eine brillante Meisterleistung.

Nicht fehlen dürfen freilich für europäische Straßen überdimensionierte amerikanische Pickups und andere schnelle Autos. Tolle Vorbilder. Klasse umgesetzt. Pfiffig die Idee, aus einen Grundmodell ganz unterschiedliche Fahrzeugvarianten herzustellen.

Neben den Anleitungen gibt es immer wieder Umsetzungen, die nur so weit erläutert sind, dass die wesentlichen dahinter steckenden Bautechniken verstanden werden können. Als Anregung für eigenen Umsetzungen völlig ausreichend. Aus solch einem Puzzlekasten von kleinen Lösungen entstehen letzten Endes auch meine eigene Ideen. Und die Ideen helfen

Bereits aus Joes Flickr-Account bekannt sind die -brillanten- Umsetzungen des angedeuteten Modellbausatz sowie des Slot-Racers. Auch wenn man diese eher nicht nachbauen wird. Aus der Umsetzung lassen sich viele kleine Ideen ableiten und in eigenen Bauwerken umsetzen.
Ford GT40
Ford GT40 by -derjoe-, auf Flickr

Für die Eisenbahner ist eine schnuckelige, aber in 9W dennoch massive Kleinlok „Kö 1“, bei der Bundesbahn zuletzt auch als Baureihe 311 geführt, mit Anleitung enthalten.

Beim Game-Boy musste ich schmunzeln, denn eine nicht annähernd so perfekte Umsetzung habe ich in meinen Vor-AFOL-Zeiten für meine Kinder gebaut.

Gegen Ende des Buchs findet sich der einzige Schnitzer des Buchs. Beim Zauberwürfel bleibt es ein Geheimnis, wie die einzelnen Würfel miteinander verbunden sind. Die Auflösung lautet: 2×2 Jumper in Verbindung mit der Rundfliese mit Pin.
Rubiks Cube LEGO Zauberwürfel (How 2 do)
Rubiks Cube LEGO Zauberwürfel (How 2 do) by -derjoe-, auf Flickr

Als ich das Buch in die Hand nahm dachte ich angesichts des Titels zunächst an eine Umsetzung des Advances Building Techniques Guide in Buchform. Da hätte ich mich schwer mit getan. Doch der Schwerpunkt ist anders gelagert.

Das Buch hat eine gute Mischung zwischen Bauanleitungen für die nicht so versierten „Bauer“ und kleinen Anregungen für die Fortgeschrittenen. Letztlich geht es vor allem darum, die eigene Phantasie anzuregen und eigene Lösungen für eigene Modelle zu entwickeln. Das ist es was LEGO® letztlich ausmacht. Etwas tolles, neues aus begrenzten Bauelementen mit einer strengen, vorgegebenen Geometrie zu gestalten.

Joachim Klang und Uwe Kurth
Brick&Tricks
208 Seiten
ISBN 978-3-95843-762-3
18,00 €

Der Heel-Verlag hat mir für meine Besprechung ein kostenloses Rezensionsexemplar zugesandt. Vielen Dank.

Offline-Schnäppchen

Relativ häufig muss man angesichts der Preise und der Ausstattung der aktuellen Neuerscheinungen sehr schlucken. Der Kalkulator in Billund scheint mitunter über ein gesteigertes Selbstbewusstsein zu verfügen.

Um so erfreulicher, dass es auch tolle Sets gibt, die zu einem sehr fairen Kurs aufgerufen werden. Dazu gehört ganz klar der Kranwagen 42082, der nicht nur von den Abmessungen her Spitze ist. Ausgefahren einen Meter hoch. Über 4000 Teile. Vernünftige Farbgebung. Mit Motor. Bricklink-Wert über 500€. Mit 229,99 € vergleichsweise moderate UVP.

Heute und morgen ( 27./28. 08.2018) gibt es bei Galeria Kaufhof wieder einmal 20% auf Spielwaren. Den bereits vorher leicht reduzierten Kran bekommt man – leider nur noch bei Filialabholung – für günstige 151,99€. Brickmerge kennt als bisheriges Allzeittief einen Preis von 175,99€.

Glückwunsch, Weiterzittern

Selten habe ich mich so darüber gefreut, dass ein Ideas-Set die 10.000er Hürde überwunden hat. Die ziemlich genau zwei Jahre, das Set wurde im August 2016 eingestellt, zeigen dass es sich nicht um einen Selbstläufer handelte.
Fiat 500 F - THANK YOU!

Dennoch oder gerade deshalb. Der Fiat 500 von „saabfab2013 entworfenen und von “ Gabriele Zannotti promotete Fiat ist nicht nur fantastisch umgesetzt. Man hat gemerkt, dass die Umsetzung mit viel Liebe und Herzblut erfolgt ist. Ständig wurden neue Varianten präsentiert. Wenn sich ein Detail mit neu erschienenen Elementen besser umsetzen lies, so wurde es verbessert. Dazu stets eine ausgezeichnete Präsentaion.
Rusted FIAT 500
Dieser Erfolg ist leider nur der erste Schritt auf dem Weg zum Set. Aus mehreren Sets wird eines umgesetzt, dass ins Portfolio passt. Und bei dem man sich mit dem Lizenzgeber einig wird.
FIAT Open Top
Da die beiden großen unlängst erschienenen Automodelle, drücken wir es freundlich aus, polarisierenden Diskussionen hervorgerufen haben würde ich es auch als einen Akt der Wiedergutmachung empfinden, wenn der kleine Fiat bald käuflich zu erwerben wäre. Ich freue mich schon auf die Setbesprechung.

ganz neu oder lang vermisst

Die August-Neuheiten haben wieder einige interessante Teile mitgebracht.

Vor allem bei den unauffälligen, grauen Teilen gibt es Newcommer und Wiederkommer. Nicht zuletzt durch den Aston Martin.

Die Rundeiner-Fliese 98138 gab es bisher zwar in hellgrau und schwarz, nicht jedoch in Dark Bluish Gray (6222416).

Die zunächst in schwarz eingeführte Bar 1L with 1 x 1 Round Plate with Hollow Stud (32828) gibt es jetzt auch in Light Bluish Gray (6227897).

Die geniale Plate, Modified 1 x 2 Rounded with 2 Open Studs (35480) gibt es jetzt neu auch in Dark Bluish Gray (6221607) und Dark Tan (6231386). Hoffentlich gibt es dieses Teil irgendwann einmal an der Pick-A-Brick-Wand, so dass man eine große Menge dieser Platten preiswert bekommen kann. Damit kann man sicher tolle runde und abgerundete Bauten erstellen.

Zuletzt 2005 gab es den Sitz (4079) in Light Bluisch Gray (6230230).

Ebenfalls um ein alten Bekannter ist der Brick, Modified 1 x 4 x 1 1/3 No Studs, Curved Top (6191/10314) in Light Bluisch Gray (6195463). Diesen gab es zwischen 2005 und 2008 sowie 2012/13 in zwei weiteren Sets.

Das kleine Zäunchen 3633 ist zwar ein ganz alter Bakannter im Lieferprogramm von LEGO®. Dennoch gab es ihn bislang nie in neuhellgrau (6230229). Dank Aston Martin ist dieses Defizit beseitigt.

Die Sand-Farben erfreuen mich immer besonders. Neu ist hier die Plate, Modified 1 x 2 with Door Rail (32028) in Sand Blue (6234348).

Durchblick (6228867) über sechs Ecken gibt es jetzt für die Flag 5 x 6 Hexagonal (x1435/51000/17979).