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verregneter Nachmittag

Was liegt näher als bei Mistwetter die Klemmbausteine zu nehmen und etwas zu bauen?
Heute habe ich mich mit einem Fahrzeug beschäftigt, dass mir schon immer imponiert hat. Ein besonders skuriles Fahrzeug bei dem Paarung von ostdeutschem Erfindergeist mit der chronischen Mangelwirtschaft ein fantastisches Ergebnis ergibt, wie bei keinem anderen Produkt des Industriekombinats Fahrzeugbau.
Mein Vorbild ist der motorisierte Krankenfahrstuhl Krause Duo. Das Duo verwendet – bis hin zur Karosserie – viele Teile des Rollers „Schwalbe“.

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Auch in den gebrauchten Bundesländern war das Fahrzeug lange vor der Wende ab und an zu sehen. Über das offensichtliche Spenderfahrzeug hinaus konnte ich das Gefährt jedoch nicht so recht einordnen. Es war halt in keinem Autoquartett zu finden.

In der Nachwendezeit hatte sich ein Studienkollege sich ein Duo gekauft. Einmal bin ich auch mitgefahren. Seine Nachbarskinder wohl, mit großer Freude, häufiger. Hat diese wahrscheinlich mehr beeindruckt, als im Fond eines Porsche 911 mit 250 über die Autobahn zu brettern.

Ceterum censeo Carthaginem

Nachdem die Diskussionen über die Umsetzung von Kugeln und anderen Körpern tagelang wiederkäuend diskutiert wurde habe ich mich geschlagen gegeben. Aber anders als Cato der Ältere hatte ich nicht das Ziel zu zerstören, sondern zu schaffen.

Und Bram’s Sphere Generator sowie LSculpt ausprobiert. Es hat sich gelohnt. Tolle Programme. Danke den Entwicklern!

Nach einigen Test-Hablkugeln habe ich ein Projekt, das schon eine Weile auf meiner Ideenliste stand, in Angriff genommen. Seit mehr als 50 Jahren ist der Pilzkiosk Dauerbrenner im Programm des Schwarzwälder Häuslebauers Faller.

Dieser hat ein raeales Vorbild, das in etwa 50 Exemplaren von der Firma Waldner aus Wangen im Allgau hergestellt wurde. Mehr zum Vorbild findet sich auf der Fan-Seite www.pilzkiosk.de.

Mit LSculpt habe ich zunächst das Dach erzeugt. Dabei handelt es sich um ein Segment einer Kugel mit einem Durchmesser von 16 Steinen.

Beschwerden, dass an meinen Modellen zu wenige Noppen zu sehen wären, mag ich jetzt nicht mehr hören.

Jetzt fehlt nur noch die Ausgestaltung des Prototyps. Und die weißen Punkte auf dem Dach. Bis zur nächsten Ausstellung wird das bestimmt noch.
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Kohlhiesels Tochter

Ausgangspunkt war der Dachstein mit Radkasten, ein Tel das, so wie die garstige Susi Kohlhiesel, eigentlich nicht so recht zu gebrauchen ist und sich gegen jeden Griff in die Teilekiste wehrt.

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Im Film sang Liselotte Pulver „Jedes Töpchen find sein Deckelchen“. Und auch ich fand einen liebenswerten Einsatzzweck für den Stein. Mit der richtigen Idee baute ich das Autochen quasi um den Stein herum.

„Mehrzweck-Universal-Geländewagen mit Allradantrieb“.

Es gab Zeiten, in denen die vier Ringe für „Fahrer träumt vom Viertaktmotor“ und nicht für drängelnde, geleaste Firmenwagen auf der linken Spur der Autobahn standen.

Aus dieser Zeit stammt der DKW Munga. Dieser wurde zwischen 1956 und 1968 vor allem für die Bundeswehr gebaut und dort als „Lkw 0,25t“ geführt. Während Poilzei, Bundesgrenzschutz und THW neue Fahrzeuge bekamen, sind die bei den Feuerwehren eingesetzten Fahrzeuge in „zweiter Hand“.

Ein solches Fahrzeug ist jetzt als Kommandowagen (KdoW) in meiner Stadt im Einsatz.

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Audi gelang nachdem durch eine Motoren-Mitgift von Damiler-Benz aus dem DKW F 102 der „Audi“ viertaktend der lange Weg zum Aufstieg.

Dem Munga blieb der Viertakter verwehrt. Bei der Bundeswehr gehörte der Zweitaktmief bis in die 70er Jahre zum Kolonnenalltag.