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Setflut – Teileflut

Zum – in Dänemark scheinbar bereits am 01.06. beginnenden zweiten Halbjahr – sind eine Menge neuer Sets erschienen. In diesen sind mal wieder eine Menge neuer Teile und Farbvarianten enthalten. Hier eine Auswahl der mir besonders interessant erscheinenden Elemente:

LAMP, NO. 1 37776

DESIGN PLATE 1X1, NO. 1 35463

TILE 1X3, INVERTED, W/ 3.2 HOLE 35459

BICYCLE FRAME, NO. 1 36934. Ein Mountainbike!

MINI CLOTHING, NO. 9 38781 – endlich eine gescheite Rettungsweste!

DESIGN BRICK 1X3X1 1/3, NO. 1 38265

BRICK 1X2, OUTSIDE HALF BOW 37352

PLATE 1X1, W/ 1.5 PLATE 1X1, DOWNWARDS 36841

Animal No. 31 38635

neue Farbvarianten:

PL.ROUND 1X1 W. THROUGHG. HOLE 28626

Brick 1×1 3005 – in sandgelb. Darauf habe ich schon lange gewartet, um ohne Tricks endlich mal ein hellgelbes Haus bauen zu können.

Brick 2×4 3001 in sandgelb

Brick 1X4, No. 36 6227749

MINI FIGUR BABY BODY 25128


Man kommt ja kaum vorbei

Jede Seite die über LEGO® schreibt etwas auf sich hält musste gestern mindestens einen Artikel über das neue Set 42083 des Bugatti® Chiron® bringen. Da darf ich nicht außen vor bleiben, auch wenn ich mich nicht in die allgemeine Lobhudelei einordnen mag. Um den Preis von 369,99€ mal in eine Relation zu setzen:

– der Hartz4-Regelsatz beträgt derzeit 416€
– bei mobile gibt es aktuell 31 richtige Autos mit mindestens einem Jahr TÜV die in der Anschaffung weniger kosten. So zum reinsetzen und fahren.
– man könnte sich 21 Pick-A-Brick-Becher (Refill) kaufen. Diese können beispielsweise mit 84.000 Rundeiner-Fliesen gefüllt werden.
– sich sieben Stück der extragroßen Steiebox 10717 zum Straßenpreis von 49,99 kaufen. Und bekäme dafür immerhin 10.500 bunt gemischte Steine.

Die gewaltige Teilezahl relativiert sich etwas. Über 800 der 3.599 Teile sind lediglich Technik-Verbinder. Große und teure Teile wie Motoren sind hier – von den vier Rädern abgesehen – nicht enthalten. Das lässt den ohnehin üppigen Preis je Stein noch frecher erscheinen.

Bei einem 30€-Set hätte ich mir statt der Aufkleber Drucke gewünscht. Bei einem 100€-Set finde ich Aufkleber sehr unangebracht. Bei einem Set für über 350€ fehlen mir die Worte um um meine Einschätzung über die Entscheider die das zu verantworten haben angemessen auszudrücken.

Selbst ein Juniors-Set – Straßenpreis unter 15€ – kommt ohne Aufkleber aus und enthält eine Menge bedruckter Teile.

Durch die Vielzahl der dunkelblauen Liftarme dürfte sich wenigstens der Nachbau des limitierten Offroaders 41999 vereinfacht haben.

Um noch etwas zu dem aus der Volkswagen®-Gruppe stammenden Vorbild zu sagen. Der viele Sachverhalte hinterragende Motor-Journalist Wilhelm Hahne hat 2006 einige Fragen zum Vorgänger Veyron® gestellt.

Nur für Insider – 4000025

Im Rahmen der exklusiven LEGO® Inside Tour gibt es immer wieder liebevoll gestaltete Sets. Üblicherweise mit Bezug zur Firmenhistorie.

Um den Inhalt des Sets wird meist ein großes Geheimnis gemacht. Das jedoch durch meist durch Leaks von offizieller Seite durchkreuzt wird. Nach der Inside-Tour gebe ich gerne Nummern ab 40000xx auf der Steine-und-Teile-Seite ein. Und wurde bei 4000025 fündig.

Auch wenn der Titel

4000025 – LEGO INSIDE TOUR 2018

keine Fragen nach dem Umgesetzen beantwortet und auch die -bei neuen Sets meist unvollständige- Teileliste zunächst viele Rätsel lässt. Und ich bin sicher, dass ich hier den richtigen Treffer habe.

  • ein wenig Technik, aber nicht viel
  • Räder – aber nur zwei?
  • aber zwei Achhalter!
  • 12 große Dishes!?
  • fast nur grau
  • StarWars?
  • Enterprise?

Ein Blick auf die LEGO-Website lässt nach etwas nach-rechts-scrollen ein Modell erscheinen bei dem ein Bau mit den Teilen der Liste plausibel erscheint.

In den nächsten Tagen werde ich mir die Teile mal raussuchen und schauen ob man damit dem gemutmaßtem Ziel näher kommt.

Wolfgang von Promobricks ist dem Ergebnis wohl – ohne es zu wissen – erschreckend Nahe gekommen. Dieser hat den im LEGO House in Billund ausgestellten roten Ferguson Traktor nachgebaut. Die beiden dürften sich nur durch ihre Farbgebung unterscheiden.

Ordentlich gebechert

Nein, kein übermäßiger Alkoholkonsum. Bei meinem heutigen Besuch im Kölner LEGO®-Store habe ich mich mit gefüllten Pick-A-Brick-Bechern eingedeckt.

Besonders angetan haben es mir die grünen Plant Leaves 4 x 3 (2423). Etwa 175 Gramm davon habe ich in einen Becher bekommen. Bei 0,44 Gramm/Stück macht das 398 Stück. Bei 17,49€ je Becherfüllung sind das 4,4 cent je Blatt.

Auch ein Teil von dem man selten ausreichend besitzt sind Fliesen, vor allem in Grau. Dieses mal gab es (neu-)dunkelgraue 1×2 (3069b). Gewogen habe ich eine Füllung von 405 Gramm. Bei 0,26 Gramm/Stück müssten sich stolze 1558 Stück im Becher befinden. 1,1 cent je Stück.

Um nichts zu verschenken. In den Becherdeckel passen 4 Stück 2×4-Steine (oder anderes mit identischem Volumen zusammengebautes).

Was es sonst noch gab? 1×1-Plättchen in dunkelgrün, 1x2x2-Eckplatten in weiß, 1×3-Platten in hellgrau und tan. Und viele Andere Teile, die Euch mehr als mich ansprechen.

Da die Stores nur aus einem stark begrenzten Sortiment bestellen können, ist die Chance gut, diese Elemente auch in anderen Pick-A-Brick-Wänden anzutreffen.

3D-Druck: erste Gehversuche, erste Ergebnisse

Vergangene Woche habe ich mir einen gebrauchten 3D-Drucker gekauft. Inzwischen sind die ersten Erfahrungen gesammelt.

Recht bald nach den ersten Testdrucken fertiger Bauteile habe ich mit dem Druck selbst konstruierter Teile begonnen. Ziemlich viele Klemmbausteine findet man auf PrintABrick – konvertiert aus LDraw. Leider geriet bereits der erste Druck so groß, dass zwei Teile nicht nebeneinander passen. Da wurden wohl die Toleranzen nicht berücksichtigt.

(bei den roten Fenstern handelt es sich um Original-Elemente)

Zu Studentenzeiten hatte ich ein wenig dreidimensional mit AutoCAD 12 gearbeitet. Die Studentenversion von damals dürfte zwar noch in der Ecke liegen, lief aber schon damals unter Windows NT eher holprig. Zudem wird sie heute gängige Formate wie stl nicht unterstützen. Schon damals habe ich lieber die Befehle über die Tastatur eingegeben als in der Gegend herum zu klicken. Deshalb habe ich zunächst das freie OpenSCAD ausprobiert – und bin da hängen geblieben. Sehr hilfreich für das Steine-Design ist die Seite calliau.org. Mit diesen Angaben machte ich mich an den ersten Entwurf, ein Fenster das zwar an das Standardlayout angelehnt ist, aber die im Original nicht verfügbaren Abmessungen 3×3 aufweist. Bereits der erste Versuch war sehr vielversprechend.

Bei Thinkvise habe ich einen parametrisierten Stein gefunden, der mich zum einen inspiriere die normierten Abmessungen in Variablen zu schreiben. Dadurch können Sie zur weiteren Kalibrierung noch angepasst werden. Wovon ich, vom Messchieber unterstützt, zunächst reichlich Gebrauch gemacht habe. Zudem habe ich die Fenster-Datei so gestaltet, dass theoretisch jede Abmessung möglich ist.

Nach einigen Versuchen haben sich für mich folgende Abmessungen als am besten passend und klemmend herausgestellt:

SteinBreite = 8.00;
SteinHoehe = 9.60;
Luecke = 0.10;
Luecken = 2*Luecke;
Wandstaerke = 1.40;

NoppenDaussen = 4.85;
NoppenDinnen = 3.35;
NoppenHoehe = 1.80;

BodenHoehe = 2.25;//SteinHoehe/4.5;
BodenSeitRohr = 1.30; //alter Wert 1,20

l = SteinBreite * breite - Luecken;
b = SteinBreite * 1 - Luecken;
h = SteinHoehe * hoehe;

Die Testdrucke sind in allen werksseitig nicht verfügbaren Größen zwischen 1×1 und 6×3 entstanden.

Jetzt braucht es nur noch die passenden Scheiben. Diese werde ich mir wohl aus 2 mm Platten schneiden oder lasern (lassen).

Inzwischen habe ich eine kleine Dose mit einigem Zubehör für den Druck:

  • diverse Spachtel
  • Fühlerlehre
  • Klebestift
  • blaues 3M-Tape
  • Cuttermesser
  • kleine Kneifzange
  • Messschieber
  • dünner Permanentmarker

Dazu gesellen sich einige Rollen PLA-Filament. Dieses habe ich bei Material4Print erworben und erscheint mir sehr gut verarbeitbar. Soweit ich das Beurteilen kann. Etwas störrischer erscheint mir das Easy PLA von Fiberlogy zu sein. Dieses habe ich ob des dunkelgrauen („graphite“) Farbtons gekauft. Zwar deutlich dunkler als das originale dark blueisch grey, aber nicht damit beißend. Die Qualität der Drucke erscheint mir auch damit in Ordnung zu sein. Eine große Vielfalt an Grautönen habe ich noch bei 3dk.berlin entdeckt. Vielleicht hat ja bereits jemand Erfahrungen mit passenden Grautönen?
Vor dem eigentlichen Druck entsteht eine Reihe von Testobjekten, um die geeignete Temperatur herauszufinden. Angaben wie „190°C – 225°C“ helfen nicht wirklich weiter.

Für die Aufbewahrung angebrochenem Filaments habe ich mir einige Lock & Lock Frischhaltedose HSM947 (3,4 Liter) bestellt.

Sicher geht das alles noch viel besser. Für die ersten Gehversuche mit einem preiswerten Gerät finde ich die Ergebnisse ermutigend. Auch wenn ich bereits Vorstellungen habe, wie es weitergeht bin ich über die tatsächliche Entwicklung – bei mir, bei Anderen und auch bei LEGO® sehr gespannt.

Download der parametrisierten Fensterdatei für OpenSCAD.

Thermomix® für Männer

Was der Frau der Themomix®, dass ist dem Mann sein 3D-Drucker. Die Begehrlichkeiten die von beiden Spielzeugen ausgehen dürften nicht unähnlich sein. Die Freude die man damit haben kann ebenfalls. Und für beide gibt es für jedes Budget geeignete Alternativen.

Eigentlich war mir schon lange klar, dass ich einen eigenen 3D-Drucker benötige. Schmalspurkurven in verschiedenen Radien, Weichen und das Pflaster daneben wird sich nicht in den gewünschten Machart mit Teilen von der Stange realisieren lassen. Auch Fenster in 3×3 oder 3×5 aus Billunder Produktion wurden noch nicht gesehen. Auch die chinesischne Klonfabriken haben hier noch keine Lösung geschaffen. Snotten lässt sich vieles, aber nicht alles.

Der herangezogene Kochmixer-Vergleich half jegliche Kritik an der Anschaffung bereits im Keim zu ersticken.

Da es mir bekanntlich vor fast nichts graut bestehen keinerlei Berührungsängste mit Eigenkreationen. Angesichts des dabei entstehenden zeitlichen Aufwand dürfte sichergestellt sein, dass „Selbstgedrucktes“ weiterhin nur einen Notnagel darstellen wird.

Die Anforderungsliste wurden immer länger, so dass am Ende ein Ultimatker 2+ mit Haube auf der Wunschliste stand. Sicher ein tolles Gerät. Dass allerdings derzeit weder zum aufgerufenen Kurs, noch als Gebrauchtgerät auch nur ansatzweise ins Budget gepasst hätte.

Mit Klemmbausteinen bastele ich gerne. Elektrogeräte kaufe ich lieber fertig. Deshalb wäre ein Anet A8 kein Gerät für mich. Erst mit beträchtlichem Aufwand kann dieser in ein tolles und vor allem betriebssicheres Gerät verwandelt werden.

Einige zu schluckende Kröten erschien dann ein gebrauchter Flashforge Finder der beste Kompromiss für mich zu sein. 250 € habe ich für das Gebrauchtgerät bezahlt, dass ich am Freitag auf dem Weg zum 1000steine.de Stammtisch Rhein-Ruhr abgeholt habe. Auch wenn die fehlende Möglichkeit Filament aus dem original-Klemmbaustein-Material ABS zu nutzen eine gewaltige Kröte dargestellt hat.

Die ersten Testdrucke habe ich bereits durchgeführt und dabei die ersten Probleme kennengelernt. Jetzt wird erst mal das CAD angeschmissen, um lange Vermisstes druckbar umzusetzen.

Neues aus der Werkstatt

Gut ein Jahr nach meinem ersten entsprechenden Modell bin ich, ganz im Trend der Zeit zu dem Entschluß gekommen, mich verschärft der innerstädtischen Elektromobilität widmen.

Nein, keine Tesla-Store, keine Tankstelle für Elektroautos. Und auch keine Batteriebusse. Nicht einmal ein T2 Elektrotransporter. Sondern ich bleibe dem Thema Aachener Straßenbahn treu. Allerdings über ein Diorama hinaus.

In der Klötzchen-Welt hat die Straßenbahn über den verkehrspolitischen Nutzen hinaus unschlagbare Vorteile. Kurze Züge. Keine aufwändigen Bahnanlagen. Und der Radius von 40 Noppen passt tendenziell (na gut, 13,44 m) schon fast zu dem üblichen kleinsten Vorbildradius von 25 Metern. Auch die Fahrzeugbreite, die im Bereich zwischen 2,2 und 2,65 m liegt, passt prima zu den im LEGO-Bereich üblichen 6-8w-Breite. Auch wenn sich gerade Schienen prima einpflastern lassen sind auch Schienen neben den Straßen durchaus vorbildgerecht.

Auch wenn die nachfolgenden Modelle nicht vollständig fertiggestellt sind mag ich diese dennoch präsentieren. Ich denke das geht in Ordnung und vergrößert für Alle die (Vor-)Freude.

Als zweites Fahrzeug der Aachener Straßenbahn hat der TSS 1, ein Schleifwagen erbaut. In seinem ersten Leben war der TSS 1 als 1895 bei Herbrand gebauter zweiachsiger Triebwagen im Einsatz. 1940 erhielt er einen neuen Wagenkasten und war fortan als Schleifwagen im Einsatz. Bis zum unseligen Ende im Jahre 1974. Auch beim Abschiedskorso war er mit dabei. Leider wurde der Oldtimer noch im selben Jahr verschrottet. Da es nicht alle Teile in den benötigten Farben gibt ist das Modell noch nicht final fertiggestellt. Für die orangenen Fenster wurde ich China fündig.

Erhalten blieb der Sprengwagen 1. Dieser steht heute vor dem Museum Zinkhütter Hof in Stolberg. Gesprengt wurde nicht mit Dynamit, sondern mit Wasser gegen Staub auf der Fahrbahn.

Der heute im Straßenbahnmuseum Lüttich stehende Pferdebahnwagen 70 ist kein Orignal, sondern ein 1950 aus einem Beiwagen entstandener Nachbau.

Dieses Fahrzeug benötigt noch einige Beschriftungen bis es stimmig wirkt. Für die Fenster werde ich mir wohl Panelen bedrucken lassen.
70-jahre-aseag-03
Nach nur 13 Einsatzjahren wurde der Gelenkwagen 1110 bereits verschrottet. Trotz der kurzen Zeit konnte das Fahrzeug auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Als Triebwagen 113 und 118 an die Straßenbahn Rheydt geliefert wurden diese und weitere Dreiachser nach Oberhausen verkauft. Dort wurden sie mittels „Sänfte“ als schwebendes Mittelteil zu Gelenkwagen umgebaut. Nach deren Einstellung ging der Wagen 368, wie er dort hieß gemeinsam mit optisch leicht abweichenden neu für Oberhausen beschafften Fahrzeugen nach Aachen.

Hier fehlen noch die Beschriftungen und Fahrgäste. Auch der Sänfte werde ich mich wohl noch mal annehmen müssen.
Aachen: Mit Jägermeister ins Theater gehen

Das wohl wichtigste Fahrzeug für das Selbstbewusstsein der ASEAG waren die 1956 beim örtlichen Hersteller Talbot neubeschafften vierachsigen Großraumwagen.

Heute ist nur der Wagen 1006 erhalten geblieben. Dieser befindet sich im Straßenbahnmuseum Lüttich.
Auch hier fehlen noch Fahrgäste und Beschriftung. Die „Stoßstangen“ aus Schläuchen werde ich wohl noch durch exakter biegbares und weniger flexibles messingrohr aus dem Bastelzubehör ersetzen.
Türen und noch mehr Front wurden zu einer Herausforderung. Die derzeitige Lösung erscheint mir von außen weitgehend stimmig, sollte aber noch etwas weniger fragil werden.

Aachen 1007

Zudem sind in den letzten Monaten einige Meter eingepflasterter Gleistrasse entstanden. Noch habe ich mich um Kurven, Weichen und Kreuzungen gedrückt. Das wird, zudem in schmaler Spur, noch eine Herausforderung werden.

Jetzt ist es soweit. Endlich!

Seit 2012 gibt es den 1×2-Mauerstein 99873. Seit 2014 gibt es das Pendant in 1×4 (15533). Letzterer wurde zwar bislang in 32 Sets verbaut. Aber stets nur in der Farbe Medium Dark Flesh. Seinerzeit gab es eine Freudenmeldung von mir, verbunden mit der Zuversicht, dass alsbald weitere Farbvarianten folgen werden. Es dauerte nicht nur drei Jahre lang, sondern sogar exakt vier bis die zweite Farbvariante erschienen ist. In der Mars-Mission (10405) sind tatsächlich zwei der 1×4 Mauersteine in Dark Tan enthalten.

Aus den chinesischen Clon-Fabriken gibt es dieses Element auch in hellgrau, dunkelgrau und tan (im Hintergrund zu sehen).

10402 – die ganz besondere Steinebox


Nach einigen neuen Sets die ich bei mir wenig positive Emotionen hervorgerufen haben freut es mich, wenn ich endlich mal wieder ein Set erscheint, das mich begeistert und ich rundum empfehlen kann. Und noch mehr freue ich mich wenn es sich nicht um ein Set handelt, dass selbst das monatliche Hobbybudget eines gut verdienenden AFOL ausreizt oder überstrapaziert.

Für taschengeldfreundliche 9,99€ UVP erhält man 181 Elemente in 19 Farben sowie eine Figur. Der BL-Wert des Inhalts liegt, auf den Verkaufspreis gerechnet bei fast 25€, auf die Angebote addiert sogar über 31 €. Da greift man doch gerne zu.

Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des -ausgelaufenen- Patents der LEGO®-Steine hat sich unser dänischer Lieblingshersteller etwas ganz besonders einfallen lassen. Um ein wenig „Back-to-the-roots“-Feeling aufkommen zu lassen gibt es ein paar neue Steine-Boxen, die nicht unter dem Classic-Label, sondern unter „Building Bigger Thinking“ vermarktet werden. Die Set-Verpackungen sind an den bunten Kartons mit dem großen roten Fragezeichen schnell zu identifizieren. Im Katalog sind sie mit „ab Februar“ ausgezeichnet. In den LEGO-Stores und bei S@H sind sie bereits verfügbar. In anderen Geschäften habe ich sie noch nicht gesichtet. Was sich sicher bald ändern wird.

Ganz so weit zu den Wurzeln ist man dann doch nicht zurück gegangen. Zur Freude des AFOL besteht der Inhalt der Boxen nicht nur aus Elementen in Formen und Farben die es bereits 1958 gegeben hat. Ganz im Gegenteil. Neben der „exklusiven“ 2×4-Fliese, die allen Sets dieser Reihe gemein ist sind auch mehrere Elemente die es im vergangen Jahr so noch nicht gegeben hat.

Besonders hoch ist der Anteil der Neuheiten in der Box 10402.

Die besonderen Elemente im Einzelnen

weitere nette Teile wie

  • die bedruckte Tachofliese
  • hellgraue Rundfliese mit Noppe 18674
  • die Rundplatte mit Clip 26047 in weiß
  • inverser Kurvenslopes 24201 in, naja magenta
  • die Pizzastück-Viertelkreis-Fliese 25269 in rot
  • mehrerer Konverter- und Lampensteine

Die Minifigur ist klassich-unbedruckt mit blauer Hose und rotem Oberteil. Das Gesicht der klassische Smiley. Nebne dem weißen Helm gibt es einen braunen Pferdeschwanz-Haarschopf sowie den klassichen Kurzhaarschnitt in der bisher an diesem Element nicht verfügbaren Farbe Medium Dark Flesh.

Die Bauanleitung enthält drei Bauvorschläge. Ein Roboter (Schwierigkeitsgrad: Leicht), ein Go-Kart (Mittelschwer) sowie ein Papagei (für Fortgeschrittene) geht angesichts des Startalters von fünf Jahren in Ordnung.

Einzig für Liebhaber bunter Aufkleber dürfte das Set keine Empfehlung sein. Allen anderen empfehle ich: Kaufen. Am besten mehrfach. Zum Spielen. Für den Steinevorrat. Angesichts des günstigen Verhältnis zwischen kauf- und Steinepreis sogar zum Spekulieren. Und zum Verschenken. An Kinder und AFOLs.

Nach Billund die Bitte weiterhin so vielfältige und preiswerte und -wertige Sets rausbringen. Gerne auch zum 61., 62., 63., … Geburtstag des LEGO-Steins. Es wäre Schade, wenn diese Sets wirklich nur über einen kurzen Zeitraum erhältlich wären.

Der Firststein ist zurück!


Heimlich, still und leise schien er von uns gegangen zu sein. Der Firststein 3041. In wahrscheinlich jeder Steine-Sammlung in größeren Mengen vorhanden. Deshalb viel der Verlust wohl dem meisten nicht so recht auf. Doch bereits vor vier Jahren erschien das bislang letzte Set in dem der Firststein, wenn auch nicht in ein seiner eigentlichen Funktion, eingesetzt wurde. Das letzte klassische Creator-Haus mit First war das „Apple Tree House“ 5891 im Jahr 2010. Seitdem viele schöne Häuser, aber alle ohne First.
Heute stolpere ich über einen Artikel bei Brickset. Was sehen da meine müden Augen? Häuser mit richtigem Dach. Leider nur limitiert und derzeit auch nur bei Walmart in den USA erhältlich. Aber immerhin ein Anfang. Die Formen gibt es also noch.